Die Ergebnisse auf einen Blick
Für die Finanzierung der Digitalisierung des Verbands gab es auf der außerordentlichen Hauptversammlung in Mannheim eine Entscheidung: Mit fast 90-prozentiger Zustimmung verabschieden die Delegierten einen Antrag mehrerer Sektionen: Demnach wird der Verbandsbeitrag um drei Euro erhöht, um eine zukunftsfähige Digitalisierung des DAV zu garantieren. Diese Erhöhung ist an die Erreichung verschiedener Zwischenziele geknüpft. Sofern diese erreicht werden, wird der Verbandsbeitrag zum 1.1. des übernächsten Jahres, also ab dem 01.01.2029, um den genannten Betrag erhöht (Ja: 89,14 %).
Diese Entscheidung war sehr wichtig für die Zukunft der Digitalisierung im Deutschen Alpenverein. Bei einer Ablehnung (wie bei der HV in Passung im Nov.2025) hätte es tiefgreifende Einsparungen gegeben, bis hin zur Einstellung des DAV360 Redaktionssystems, auf dem unsere Webseite basiert..
Hinsichtlich einer neuen Struktur für den DAV beschließt die Hauptversammlung, dass die juristische Verantwortung für den Verband nach §26 BGB im Ehrenamt bleibt. Nach §30 BGB können „besondere Vertreter“ aus der hauptberuflichen Geschäftsführung berufen werden, die bestimmte Aufgaben übernehmen (95,75 % Zustimmung).
Zudem werden die ehrenamtlichen Gremien deutlich verkleinert. Der Beschluss wird nun für die Aufnahme in die Satzung auf der Hauptversammlung 2026 vorbereitet.
Im Klartext heißt das, dass nach dem entgültigen Beschluß während der ordentlichen HV 2026 in Erfurt, der DAV weiterhin einen ehrenamtlichen Vorstand mit einem Präsidenten hat. Dieser Vorstand beruft einen hauptamtlichen Geschäftsführer, der bestimmte Aufgaben übernehmen und verantworten soll.
Die Abstimmung über die neue Struktur verlief außerordentlich zäh, es wurden allein 13 Änderungsanträge eingebracht, über die einzelnd diskutiert und abgestimmt wurde.
Für die Nachfolge als Regionenvertreter Südbayerischer Sektionentag wird Maximilian Essler von der Sektion Berchtesgaden mit fast 97-prozentiger Zustimmung gewählt.