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Zwieselberg 1348 m

01.02.2026

Gemeinsam auf den Gipfel „Zwieselberg“

TL: Farah Nejadensan
TN: 20
Bilder: Farah, Ali, Mahdad, Bahram
Autor: Bahram

Alle vier Autos waren pünktlich am Ausgangspunkt, dem Parkplatz der Blombergbahn. Trotz des frostigen und nebligen Morgens, knirschendem Schnee und Eis unter den Schuhen herrschten von Beginn an gute Laune und große Vorfreude auf die gemeinsame Tour.
Nach kurzer Zeit beim Abmarsch stellte sich heraus, dass die breite Forststraße sehr rutschig und vereist war. Daher wurde empfohlen, Grödel anzuziehen, was die meisten bereits getan hatten. Die kalte Luft war frisch und belebend, die Landschaft von einer glitzernden Frostschicht überzogen. Trotz der niedrigen Temperaturen blieb die Stimmung warm und herzlich. Die Gruppe bewegte sich überwiegend im gleichen Rhythmus vorwärts, Schritt für Schritt, begleitet von Gesprächen, Lachen und kurzen Momenten des Innehaltens.
Nach etwa 1 Stunde und 30 Minuten erreichten wir die Abzweigung zum Zwieselberg. Alle waren entschlossen, den Weg hinauf zum Zwieselberg zu nehmen. Nach rund 30 Minuten auf diesem Abschnitt zeigte sich das Wetter für kurze Zeit von seiner freundlichen Seite. Zwar gab es noch Nebel und Wolken, doch die Alpen präsentierten sich mehr oder weniger und boten beeindruckende Ausblicke.

Nach einer kurzen Pause fiel die Entscheidung, zum Mittagessen ins Blomberghaus einzukehren, wobei der Abstieg etwa 30 Minuten in Anspruch nahm. Einige machten sich etwas früher auf den Weg, andere folgten in gemächlicherem Tempo. Ein größerer Teil der Teilnehmer, die ihr eigenes mitgebrachtes Essen verzehren wollten, wurde im Winterzimmer des Blomberghauses untergebracht, während der andere Teil im warmen Gastraum Platz fand. In der gemütlichen Stube, bei herzhaften Speisen und heißen Getränken, konnten wir die Eindrücke des Tages noch einmal Revue passieren lassen. Die Gespräche wurden lebhafter, das Lachen lauter, und die Kälte des Tages wich einer wohltuenden Gemütlichkeit.
Nach einer längeren Pause machten wir uns schließlich auf den Weg zurück zur Blomberg-Talstation.
Beim Abstieg wählten wir den kürzeren, schmaleren und steileren Weg. Dabei hatten fast alle die Grödel an den Füßen. Nach etwa 1 Stunde und 30 Minuten erreichten wir wieder den Parkplatz.